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Bildungsprogramm

Herbst 2024, Erfurt
Jetzt erst recht! Erzählcafé und Liederabend zum Thema "Revolution"


12.09.2024, 19:30 Uhr, Offene Arbeit Erfurt (Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus)
Buchvorstellung: Graeber/Wengrow, "Anfänge. Eine neue Geschichte der Menschheit"


Herbst, veto (Magdeburger Allee 180, Erfurt)
Intersektionalität für Skeptiker*innen


Herbst, veto (Magdeburger Allee 180, Erfurt)
Intersektionalität für Skeptiker*innen
Intersektionalität ist ’in’, im wissenschaftlichen Debatten und als Forderung sozialer Bewegungen. Aber was bedeutet ’Intersektionalität’? Die theoretische Begriffsbestimmung ist umstritten. Die politische Forderung ’Das muss intersektional gedacht werden’ wird oft wenig gefüllt und läuft manchmal darauf hinaus, Kategorien und persönliche Betroffenheiten (oder Privilegien) aufzuzählen, ohne den Zusammenhang der ursächlichen Macht- und Herrschaftsverhältnisse zu begreifen.

Die Veranstaltung plädiert dafür, die Forderung nach Intersektionalität als Ansporn für eine differenziertere Gesellschaftskritik und für die Zusammenarbeit sozialer Bewegungen aufzugreifen, statt sich von der manchmal schlagwortartigen Debatte abschrecken zu lassen oder abzugrenzen. Also konkret: Intersektionalität als Forderung aufzugreifen, besser zu verstehen, wie Kapitalismus, Geschlechterverhältnisse, Rassismus und weitere Macht- und Herrschaftsverhältnisse zusammenhängen, und Kämpfe zusammen zu führen.

Die Veranstaltung ist als Kooperation von Biko, veto und Infoladen Sabotnik im Rahmen der alternativen Studieneinführungstage geplant. Ob sie realisiert wird, ist derzeit (Stand Mitte Juli 2024) noch unklar.