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Bildungsprogramm

28.10.2021, Offene Arbeit Erfurt (Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus)
Über einige Aspekte des Linksradikalismus in der frühen Weimarer Republik


28.10.2021, Offene Arbeit Erfurt (Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus)
Über einige Aspekte des Linksradikalismus in der frühen Weimarer Republik
Mit Lukas Holfeld (Halle)
Die Revolution in Deutschland von 1918/19 und die revolutionären Unruhen in den darauf folgenden Jahren bedeuteten auch einen Spaltungsprozess innerhalb der Arbeiterbewegung. Die USPD war eine Abspaltung der Kriegsgegner aus der SPD, deren linker Flügel sich 1920 mit der KPD vereinigte. Zuvor waren 1919 die „Linksradikalen“ aus der KPD ausgeschlossen worden, die sich dann zur linkskommunistischen KAPD formierten. Zwischen und innerhalb dieser Gruppierungen wurde heftig über das Verhältnis zur Sowjetunion, die Beteiligung an Wahlen oder die Arbeit in den Gewerkschaften und über die Frage der Partei selbst debattiert. Kurzfristige offensive Strategien wurden gegen langfristige gestellt - wobei sich immer wieder verschob, was nun als linksradikal oder als gemäßigt galt. Das zeigte sich auch in den Diskussionen zur „Mitteldeutschen Märzaktion“ von 1921.
Der Vortrag will einige Motive dieser Diskussionen vorstellen.

Die Veranstaltung wird vom Bildungskollektiv Biko in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen und der Offenen Arbeit Erfurt durchführt.