Startseite

Bildungsprogramm

26.09.2019, 19:30 Uhr, Offene Arbeit Erfurt (Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus)
Historisch-kritischer Liederabend zu Heimat


02.10.2019, 18:45 Uhr, Frau Korte (Magdeburger Allee 179, Erfurt)
Heimat - Eine Besichtigung des Grauens


15.10.2019, 19:30 Uhr, Offene Arbeit Erfurt (Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus)
Frauen bildet Banden - Dokumentarfilm zur Geschichte der Roten Zora


17.10.2019, 19:30 Uhr, Offene Arbeit Erfurt (Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus)
Herbst 89 - (K)eine Revolution?


23.10.2019, 19:30 Uhr, L50 (Lassallestr. 50, Erfurt)
Vortrag: „Ware Wohnen - Eine kleine politische Ökonomie des Wohnungssektors“ mit Ernst Lohoff


24.10.2019, 18:00 Uhr, veto (Magdeburger Allee 180, Erfurt)
Workshop: Geschmack und soziale Ungleichheit


4.11.-7.11.2019, Offene Arbeit Erfurt (Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus)
1989 -- steht die Revolution erst bevor


23.10.2019, 19:30 Uhr, L50 (Lassallestr. 50, Erfurt)
Vortrag: „Ware Wohnen - Eine kleine politische Ökonomie des Wohnungssektors“ mit Ernst Lohoff
Seit die Akkumulation des fiktiven Kapitals an den Finanzmärkten zum Hauptmotor des globalen Kapitalismus geworden ist, sind weltweit in einem Land nach dem anderen die Immobilienpreise durch die Decke gegangen. Jetzt hat es auch die „Mieterrepublik“ Deutschland erwischt. Inzwischen meint sogar die Bundesregierung, Wohnen sei „die neue soziale Frage“. Nicht von ungefähr wird ausgerechnet das Wohnen unbezahlbar. Der Grund dafür ist keinesfalls eine zu geringe Bautätigkeit, wie viele Ökonomen behaupten. Es liegt vielmehr daran, dass der Immobilienmarkt zugleich ein wichtiger Anlagemarkt ist und der steigende Bodenpreis zu den Hauptpfeilern der Bildung fiktiven Kapitals gehört. Damit das elementare Bedürfnis nach gutem Wohnen nicht immer mehr unter die Räder gerät, muss der Warencharakter von Grund und Boden aufgehoben werden.