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Bildungsprogramm

26.04.2019, 20:00 Uhr, ACC-Galerie (Burgplatz 1, Weimar)
We have built cities for you


09.05.2019, 20:00 Uhr, ACC-Galerie (Burgplatz 1, Weimar)
Jugoslawien - das Ende des deutschen Pazifismus


07.06.2019, 19:00 Uhr
Die Ethnisierung des Sozialen


11.06.2019, 20:00 Uhr, ACC-Galerie (Burgplatz 1, Weimar)
Die Balkanisierung Jugoslawiens


27.06.2019, 20:00 Uhr, ACC-Galerie (Burgplatz 1, Weimar)
Ikonoklastische Aufführungen


11.07.2019, 20:00 Uhr, ACC-Galerie (Burgplatz 1, Weimar)
Satan Panonski - Widersprüche des Jugopunk


18.07.2019, 20:00 Uhr, ACC-Galerie (Burgplatz 1, Weimar)
Geburt einer Nation


27.06.2019, 20:00 Uhr, ACC-Galerie (Burgplatz 1, Weimar)
Ikonoklastische Aufführungen
DE/KONSTRUKTION VON STAATSSYMBOLEN IN POST-JUGOSLAWISCHER KUNST SEIT 1989

Der Begriff ikonoklastische Aufführungen wird hier in seiner doppelten und widersprüchlichen Bedeutung artikuliert. Als Legitimationsprinzip des Nationalstaats und als ästhetische Strategie, die sich gegen die politisch-ideologischen Dispositive des Staats wendet und dabei irritierende Bild- bzw. Handlungsszenarien entwickelt. Der Zusammenbruch Jugoslawiens manifestierte sich, unter anderem, als Zerstörung von Kulturerbe, wobei besonders die sozialistischen Monumente attackiert wurden. Mit Hinblick auf künstlerische Aufführungen, die sich der Hegemonie des Nationalismus widersetzen, analysiert der Vortrag die performative Dekonstruktion von Ikonen, Symbolen und Bildern der neugegründeten Staaten. Damit soll argumentiert werden, dass ikonoklastische Aufführungen eine dezidiert politische Wirkung erzeugen und somit als Instrumente emanzipatorischer, ästhetischer Praxis figurieren könnten.

Andrej MircŐĆev ist Theaterwissenschaftler, Dramaturg und bildender Künstler. In seiner künstlerisch-wissenschaftlichen Arbeit erforscht er unterschiedliche Konstellationen zwischen Aufführung, Bild, Archiv und Raum.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Kunst, Spektakel & Revolution" und wird unterstützt von der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringe.