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Bildungsprogramm

26.04.2019, 20:00 Uhr, ACC-Galerie (Burgplatz 1, Weimar)
We have built cities for you


09.05.2019, 20:00 Uhr, ACC-Galerie (Burgplatz 1, Weimar)
Jugoslawien - das Ende des deutschen Pazifismus


07.06.2019, 19:00 Uhr
Die Ethnisierung des Sozialen


11.06.2019, 20:00 Uhr, ACC-Galerie (Burgplatz 1, Weimar)
Die Balkanisierung Jugoslawiens


27.06.2019, 20:00 Uhr, ACC-Galerie (Burgplatz 1, Weimar)
Ikonoklastische Aufführungen


11.07.2019, 20:00 Uhr, ACC-Galerie (Burgplatz 1, Weimar)
Satan Panonski - Widersprüche des Jugopunk


18.07.2019, 20:00 Uhr, ACC-Galerie (Burgplatz 1, Weimar)
Geburt einer Nation


07.06.2019, 19:00 Uhr
Die Ethnisierung des Sozialen
WOCHENENDWORKSHOP ZU DEN JUGSOLAWIEN KRIEGEN 07.06. - 09.06.2019

Im Jahr 1999 führte die Bundesrepublik Deutschland zum ersten mal seit 1945 wieder Krieg - im Verbund mit der NATO wurde Jugoslawien bombardiert und eine Teilung in Einzelstaaten forciert. Dem vorangegangen waren immer wieder aufflammende Bürgerkriege in Jugoslawien seit 1991. Die Vorgänge während der jugoslawischen Zerfallskriege und des Kosovo-Krieges 1999 sind kleinteilig und kompliziert. Eine linke geschichtspolitische Auseinandersetzung mit diesen Ereignissen macht oft halt vor deren Komplexität. Wir wollen im Workshop versuchen, uns den Vorgängen in den jugoslawischen Zerfallskriegen (1991-1999) anzunähern und uns gemeinsam ein Verständnis zu erarbeiten. Dabei wollen wir folgenden Fragen nachgehen: Inwiefern bargen die politischen und sozialen Widersprüche des sozialistischen Jugoslawien Konfliktkonstellationen, die schließlich auch zu Separationsbewegungen führten? Welche Rolle haben dabei außenpolitische und innenpolitische Faktoren, aber auch die Einflusssphären von Ost und West gespielt? Warum wurden ethnische Bezugspunkte in diesen Konflikten so stark? Welche Konfliktparteien waren daran mit welchen Interessen beteiligt? Der Workshop soll auch eine Kritik des Nationalismus beinhalten und der Frage nachgehen, warum und in welcher Weise sich soziale Konflikte in nationalistische Kämpfe und ethnische Zuschreibungen übersetzen. Wir werden all diese Fragen nicht erschöpfend beantworten können - aber schon eine gemeinsame Schärfung der Fragen selbst trägt zu einer gegenseitigen (Selbst-)Bildung bei.

Die Teilnahme ist auf eine Gruppe von 12 Personen beschränkt und wird quotiert bemessen. Wir bitten um eine Anmeldung an biko[at]arranca[dot]de bis spätestens zum 24.05.2019. Ein gemeinsames Frühstück wird organisiert, mittags und abends ist Selbstverpflegung. Übernachtungsplätze in Weimar können wir organisieren - bitte gebt bei der Anmeldung an, ob ihr eine Übernachtung benötigt.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Kunst, Spektakel & Revolution" und wird unterstützt von der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen.