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Bildungsprogramm

29.11.2018, 20:00 Uhr, Erfurt
Beziehungsweisen und Gesellschaft mit Sarah Speck


06.12.2018, 20:00 Uhr, veto (Magdeburger Allee 180, Erfurt)
Polyamory zwischen Emanzipation und Heteronormativität


10.12.2018, 20 Uhr, Freifläche (bei Radio FREI, Gotthardtstraße 21, Erfurt)
Das familien- und geschlechterpolitische Programm des Rechtspopulismus


13.12.2018, 19:00 Uhr, Offene Arbeit Erfurt (Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus)
Abschlussdiskussion zur Internationalismus-Reihe vom Biko


14.12.2018, 20 Uhr, Offene Arbeit Erfurt (Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus)
Freundschaftszentrierte Lebensweisen - eine Alternative zu den Einschränkungen in der heteronormativen BeziehungsweltNeuer Termin


17.12.2018, 18:00 Uhr, L50 (Lassallestr. 50, Erfurt)
Kritzel-Comic-Abend zu Beziehungsweisen


20.12.2018, 20 Uhr, Offene Arbeit Erfurt (Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus)
Abschlussdiskussion: »Und, wo feierst Du das Jahresende?«


17.01.2019, 20 Uhr, Offene Arbeit Erfurt (Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus)
Das Wintermärchen - eine historische Reportage über die Baierische Revolution 1918/19


31.01.2019, 20 Uhr, Offene Arbeit Erfurt (Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus)
Der Abend kommt so schnell. Sonja Lerch - Münchens vergessene Revolutionärin


21.02.2019, 20 Uhr, Offene Arbeit Erfurt (Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus)
Erich Mühsam


28.02.2019, 20 Uhr, Offene Arbeit Erfurt (Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus)
Gustav Landauer


29.11.2018, 20:00 Uhr, Erfurt
Beziehungsweisen und Gesellschaft mit Sarah Speck
Ausgangspunkt der Veranstaltungsreihe ist die Überzeugung, dass die Frage der individuellen Be­ziehungsführung keine nebensächliche Privatangelegenheit, sondern ein zentrales Feld der (Wie­der)herstellung unserer gesellschaftlichen Grundlagen ist: Zum einen lassen sich individuelle Vor­stellungen über gelungene Beziehungen nur im Rahmen gesellschaftlicher Normen und sozialer Strukturen begreifen. Zum Anderen ist die vermeintlich private Beziehungspraxis ein kaum zu überschätzender Beitrag zur Stabilisierung der Verhältnisse, schon allein, weil hier ohne finanzielle Gegenleistung die Arbeitskräfte von Morgen geboren, erzogen und jeden Tag wieder auf‛s neue fit gemacht werden. Und trotz anderslautenden Lippenbekenntnissen wird diese Aufgabe auch 2018 noch vor allem von Frauen erledigt. Sarah Speck hat sich in einem Forschungsprojekt mit häusli­cher Aufgabenteilung auseinandergesetzt und begründet vor diesem Hintergrund eine gesell­schaftskritische Perspektive auf die vermeintliche Privatsache »Beziehungsführung« als konzeptio­nelle Grundlage für die folgenden Veranstaltungen.

Im Rahmen der Veranstaltungreihe "Wie leben?
Beziehungsweisen zwischen Revolution und Retraditionalisierung".
Vom Biko in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung, dem DGB-Bildungswerk Thüringen, dem LSVD Thüringen, dem Queerweg e.V. und der Thüringer Landesantidiskriminierungsstelle.