Startseite

Bildungsprogramm

24.04.2018, 19:00 Uhr, veto (Magdeburger Allee 180, Erfurt)
Katalonien - zwischen nationalistischem Irrweg und Emanzipation vom Nationalstaat


26.04.2018, 20:00 Uhr, ACC-Galerie (Burgplatz 1, Weimar)
Politik und Psychedelic: Ostblock-Popkultur zwischen Nonkonformismus und “Normalisierung” 1968 - 1978


24.05.2018, 20:00 Uhr, ACC-Galerie (Burgplatz 1, Weimar)
Der Beginn einer Epoche?


24.05.2018, 20:00 Uhr, Offene Arbeit Erfurt (Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus)
Kolumbien zwischen Hoffen und Bangen - vom Bürgerkrieg zum Frieden?


25.05. - 27.05.2018, M18 - Marienstraße 18, Weimar
Zur Geschichte eines Bruchs


07.06.2018, 20:00 Uhr, ACC-Galerie (Burgplatz 1, Weimar)
Das Unvorstellbare ist nicht das Unmögliche


21.06.2018, 20:00 Uhr, ACC-Galerie (Burgplatz 1, Weimar)
Züri brännt


22.06.2018, 19:00 Uhr, Lichthaus Kino im Straßenbahndepot, Weimar
STAATENLOS


07.06.2018, 20:00 Uhr, ACC-Galerie (Burgplatz 1, Weimar)
Das Unvorstellbare ist nicht das Unmögliche
Herrschaftskritik und Literatur in der Zeitschrift ‚Die Schwarze Botin‘

Vorläufiger Ankündigungstext: Dass 1968 ein tiefgreifender Bruch gewesen ist, wird auch dadurch deutlich, dass in dieser Revolte auf einmal auch die Fragen des Geschlechterverhältnisses zur Disposition standen. Wie entscheidend dieser Aspekt der Revolte gewesen ist, wird dadurch deutlich, dass er mit einer Spaltung offenbar wurde: Mit dem Tomatenwurf auf Hans-Jürgen Krahl durch Sigrid Rüger auf der 23. Delegiertenkonferenz des SDS am 13. September 1968. Mit 1968 setzt eine Vielzahl von feministischen Publikationen und Debatten ein, in denen die Geschlechterverhältnisse analysiert und ein feministisches Selbstverständnis gesucht wurden. Die Zeitschrift „Die Schwarze Botin“ gehört zu einem späteren Strang dieser Auseinandersetzung. Sie erschien von 1976 bis 1987 in 31 Ausgaben und verfolgte einen radikalen Ansatz feministischer Gesellschaftskritik. Immer wieder setzte sich die Schwarze Botin auch mit dissidenter Literatur auseinander. Katharina Lux (Autorin, Leipzig) wird in ihrem Vortrag einige Aspekte der in der Zeitschrift geführten Auseinandersetzungen rekonstruieren.

Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe "Kunst, Spektakel & Revolution". Die Reihe ist eine Kooperation der ACC Galerie Weimar mit dem Bildungskollektiv BiKo e.V. und wird gefördert von der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen.